Endlich wieder in Präsenz eröffnete Armin Hassler auf dem Dobel die LVVV vom 7. bis 8. Mai mit seinem Bericht als Geschäftsführer Jugendarbeit und nahm die Vertreter mit hinein in die Entwicklung von Jugendarbeit während Corona. Soziologen sehen hier eine Generation, die mit Krisen aufwächst – Klima, Corona,
Ukrainekrieg – woraus sich die Frage ergibt, was dies für Jugendarbeit bedeutet. Als besondere anstehende Herausforderung aber ebenso Chance nannte Armin die Ganztags-(Grund-)Schule ab 2026. Diese wird natürlich einen Einfluss auf Gruppenstunden haben – aber kann ebenso ein Türöffner hinein in die Schulen sein.

Eine weitere große Herausforderung ist das Thema Wachstum. Wie schon aus der Studie „Jugend zählt 2013“ ersichtlich wurde, brauchen Ehrenamtliche die Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeitern. Dieser Entwicklung liegen natürlich unterschiedliche Ursachen zu Grunde, und sie betrifft auch den SWD-EC-Verband. Und dennoch wird an „Jugend leitet Jugend“ festgehalten und die Hauptamtlichen werden als Unterstützung und Begleitung der Ehrenamtlichen gesehen. Als gute Basis ist hier unsere wachsende Zahl an Mitgliedern zu werten.

Mit der LVVV 2022 wurde auch die neue Struktur des SWD-EC-Verbandes beschlossen, bei welcher es zukünftig drei Geschäftsführer geben wird und neben den Geschäftsführern Verwaltung und Jugendarbeit das Resort Personal eingeführt wird. Als große anstehende Änderung ist auch das satzungsbedingte Ende der Amtszeit von Armin Hassler in 2023 anzusehen. Hier konnte Markus Deuschle (bisher Landesjugendreferent Heilbronn / Kraichgau) als Nachfolger gewonnen und gewählt werden. Dieser startet bereits ab Herbst als stellvertretender Geschäftsführer Jugendarbeit mit genügend Vorlauf und einem gemeinsamen Einarbeiten. Offen ist noch die Stelle des Geschäftsführers Personal und die Position des 1. Vorsitzenden.